Wie lädt man einen E-Scooter?

Story Highlights

  • Nur herstellereigene Netzteile verwenden
  • Akku nicht bei extremen Temperaturen laden
  • E-Scooter aufladen als Nebenjob: Angebote von Sharing-Anbietern

20 – 25 km mit dem E-Scooter lautlos und abgasfrei durch die Stadt flitzen; Mal eben zur Bushaltestelle, oder von der S-Bahn-Haltestelle zum Arbeitsplatz. Für kurze Strecken wie diese innerhalb städtischer Gebiete sind E-Scooter ideal. Doch für die Fahrt bedarf es einen vollgeladenen Akku. Daher die Frage: Wie lädt man einen E-Scooter eigentlich auf?


E-Scooter werden mit Lithium-Ionen-Akkus betrieben und mit Strom geladen. Wer dabei Ökostrom wählt, fährt dann tatsächlich emissionsfrei. Wenn sich die Akkuanzeige dem Ende neigt, wird es dann Zeit die nächste Ladestation oder Steckdose aufzusuchen.


E-Scooter nur mit eigenem Strom laden – oder Erlaubnis einholen!

Ein E-Scooter kann ganz einfach geladen werden. Ein mitgeliefertes Ladegerät wird mit dem E-Scooter verbunden und kann an jeder haushaltsüblichen Steckdose angeschlossen werden.

Aber Achtung: Der Strom den du lädst, sollte dir gehören! Wer auf dem Arbeitsplatz oder an öffentlichen Orten lädt, sollte unbedingt vorher die Erlaubnis des Berechtigten einholen.


Ladegerät an DC-Eingang anschließen

Die meisten E-Scooter verfügen über einen sogenannten DC-Eingang. Verdeckt ist dieser meist mit einer Schutzkappe, die nur für den Ladevorgang abgenommen werden sollte. Hier wird dann das DC-Kabel des Ladegerätes angeschlossen.

DC Eingang beim E-Scooter: Hier wird das Netzteil angeschlossen / Foto: Scooterexperten.de
links: DC Anschluss mit geschlossener Kappe / rechts: geöffnete Kappe – hier wird das Netzteil angeschlossen. Foto: Scooterexperten.de

Hersteller empfehlen üblicherweise ausschließlich das mitgelieferte Ladegerät zu verwenden. Die Nutzung eines anderen Ladegerätes kann zu Schäden oder Risiken führen, so gibt es beispielsweise der Hersteller Denver Electronics in seiner Bedienungsanleitung an. 1


Was es beim Laden zu beachten gilt:

  • E-Scooter, Ladegerät und DC-Netzeingang sollten für den Ladevorgang trocken sein

  • Überladen des Akkus vermeiden – nur laden, bis die Anzeige voll ist

  • Nicht bei extremen Temperaturen (unter 0° oder über 45° Grad) laden

  • E-Scooter am besten in einem offenen, trockenen Bereich laden, abseits von brennbaren Materialien

  • Nicht in der Nähe von offenen Flammen oder in direkter Sonneneinstrahlung laden

  • Nicht direkt im Anschluss an eine E-Scooter Fahrt laden – der Akku sollte Zeit zum Abkühlen haben


Lange Laufzeit verbessert die Ökobilanz

Der Akku ist meist die teuerste Komponente eines E-Scooters. Ein Austausch ist daher relativ kostenintensiv. Wer seinen Akku pfleglich behandelt, verlängert seine Lebensdauer. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch wertvolle Ressourcen die für die Akku-Produktion benötigt werden.

Außerdem verbessert eine lange E-Scooter- und Akku-Laufzeit die Ökobilanz des E-Scooters. Je länger er fährt, desto weniger intensiv schlagen die Emissionswerte durch Produktion und Transport des Fahrzeugs zu Buche.


E-Scooter laden als Nebenjob

E-Scooter Sharing Anbieter stellen E-Tretroller zum Verleih in Städten zur Verfügung. Innerhalb des Einzugsgebietes des Anbieters, können die E-Scooter überall gefahren und geparkt werden. Um das wieder Aufladen der E-Scooter kümmern sich die Fahrer jedoch nicht selbst. Sie leihen die E-Tretroller nur minutenweise und lassen leergefahrene E-Scooter dann einfach stehen.

Hier kommen die professionellen „E-Scooter-Auflader“ in Spiel: Der E-Scooter Anbieter Lime nennt sie „Juicer“, die Firma Voi bezeichnet sie als „Flottenjäger“. Gemeint sind Menschen, die meist im Nebenverdienst nachts leergefahrene E-Scooter einsammeln, an der heimischen Steckdose aufladen und dann wieder auf die Straße stellen. Der Anbieter TIER beschäftigt die dafür eingestellten Werksstudenten auf 450-Euro-Basis. 2

Lime zählt auf die Unterstützung von Privatpersonen, die sich über die App für den Job bewerben können. Die Bezahlung beläuft sich auf 4 Euro pro vollgeladenem E-Scooter. 3 Die Stromkosten müssen regelmäßig selbst getragen werden.

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Tamara

Tamara ist unsere "Queen of Content:" Wenn sie nicht gerade durch die Welt reist, Tiere rettet oder Strände von Müll befreit, unterstützt sie uns im Innovation Lab der eprimo GmbH, unsere Artikel und Projekte in passende Worte zu verpacken. Aber nicht nur beim richtigen Ausdruck, auch in Sachen Design arbeiten wir immer wieder mit der staatl. geprüften Gestaltungs- und Medientechnischen Assistentin zusammen.
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